Familienforen 2024

Die nächsten Termine

  • Am 03.09.2024 organisieren wir ein zweites Familienforum mit Jugendlichen in der Kinderstiftung “Die Arche” in Hellersdorf.
  • Am 06.12.2024 laden wir gemeinsam mit der Koordinierungsstelle Netzwerk für Alleinerziehende Charlottenburg-Wilmersdorf Einelternfamilien zu einem Austausch ins Interkulturelle Stadtteilzentrum Divan ein.

Familienforum am 02.07.2024 mit berufstätigen Eltern

Beim Familienforum am 2. Juli 2024 in der KungerKiezInitiative e.V. kamen berufstätige Eltern mit ihren Kindern zum Austausch mit dem Familienbeirat. Ihre Themen waren u. a. die wenig sichere Verkehrssituation für Kinder im Kiez, fehlende Radwege und Spielstraßen und lange Schulwege zu weiterführenden Schulen. Es braucht mehr Angebote für Jugendliche für die Freizeitgestaltung. Die Eltern wünschen sich weniger Bürokratie, mehr Toleranz für Kinder und mehr Rücksicht in der Gesellschaft Familien gegenüber: „Du bist als Familie eigentlich immer im Weg.“ – so ein Vater. 

Die detaillierten Ergebnisse veröffentlichen wir in Kürze.

Familienforum mit Pflegeeltern

Am 13. Juni 2024 fand beim Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. ein Familienforum mit Pflegemüttern und -vätern statt. Die Pflegeeltern berichteten eindrucksvoll von den Herausforderungen und Schwierigkeiten, die sie im Laufe ihrer teilweise jahrzehntelangen Erfahrung mit der Betreuung von Pflegekindern zu meistern haben. Es wurden dabei wertvolle Verbesserungsvorschläge sowie Wünsche an Politik, Verwaltungen und Bildungseinrichtungen übermittelt. Die ausführlichen Ergebnisse der Diskussion veröffentlichen wir nach sorgfältiger Auswertung.

Familienforum am 07.05.2024 mit muslimischen Müttern

Zum Austausch kamen sechzehn muslimische Frauen der ersten Generation türkischer Einwanderinnen, die seit mehreren Jahrzehnten mit ihren Familien in Berlin leben. Der Runde gaben sie offene und bewegende Einblicke in ihre Sorgen und Nöte. Die Mütter berichteten über hohe Arbeitsbelastungen durch Beruf und Familie, geringe Löhne und Renten sowie Alterseinsamkeit und Alltagsrassismus.

Zu ihrer Ankunftszeit in Deutschland habe es kaum integrationsfördernde Maßnahmen gegeben. Die Frauen versorgten neben ihrer Berufstätigkeit ihre Familien und konnten sich mangels Angebote und Zeit nicht ausreichend um den Spracherwerb kümmern. Fehlende Deutschkenntnisse hatten wiederum zur Folge, dass die Mütter als ungelernte Arbeitskräfte nur sehr schlecht bezahlte Anstellungen fanden. Dies wiederum führt zu niedrigen Renten und oftmals zu Altersarmut.

Die Frauen erfahren noch immer Diskriminierung aufgrund ihrer Religion, besonders wegen ihrer Kopftücher. Vor allem im Gesundheitssystem mangelt es an interkulturellen Kenntnissen und Verständnis für ihre Bedürfnisse. Die Mütter wünschen sich mehr religions- bzw. kultursensible Beratungsangebote und muttersprachliche Fachkräfte. Interkultureller Austausch durch Begegnungen mit Nachbarschaft und Mehrgenerationen für besseres gegenseitiges Verständnis ist den Frauen und ihren Familien sehr wichtig. Viele von ihnen leben in beengten Wohnverhältnissen und benötigen bezahlbare alters- und behindertengerechte Wohnungen. 

Wir danken den teilnehmenden Müttern für ihre Zeit und den offenen Austausch sowie dem BBF – Begegnungs- und Bildungszentrum für Frauen & Familien für die Einladung und Organisation. 

Die detaillierten Ergebnisse des Forums können Sie hier herunterladen.

Familienforum am 24.04.2024 mit Jugendlichen bei der Arche in Hellersdorf

Die Jugendlichen erzählten von den Schwierigkeiten in ihrem Familien- und Schulalltag. In der Arche finden sie was ihnen zu Hause und in der Schule häufig fehlt: Raum zum Lernen und Spielen, ein warmes Mittagessen und – ganz wichtig: ein offenes Ohr für ihre Probleme. Es wurde von Rassismus und Gewalt im Alltag und in den Schulen berichtet. In Hellersdorf fehlen vor allem Freizeitmöglichkeiten: Spielplätze werden bebaut, der nächstliegende Fußballplatz ist seit Jahren gesperrt.

Die Familien haben oft sehr wenig Geld zur Verfügung. Die Wohnungen sind meist zu klein, eigene Räume haben die wenigsten Kinder. Urlaub machen viele nur mit der Arche. Für ihre Zukunft wünschen sich die Jugendlichen vor allem gute Schulabschlüsse und Jobs. An Politikerinnen und Politiker haben sie ganz konkrete Wünsche. Sie sollten öfter nach Hellersdorf kommen, Steuergelder besser verteilen sowie in Brennpunkte und in Schulen gehen: „Sie sollen Kinderarmut bekämpfen, damit keiner ausgeschlossen ist.“

An der Veranstaltung nahmen nur Jungs teil. Es ist daher ein weiteres Forum mit den Mädchen, die zur Arche gehen, geplant.

Die Jugendlichen erzählten von den Schwierigkeiten in ihrem Familien- und Schulalltag. In der Arche finden sie was ihnen zu Hause und in der Schule häufig fehlt: Raum zum Lernen und Spielen, ein warmes Mittagessen und – ganz wichtig: ein offenes Ohr für ihre Probleme. Es wurde von Rassismus und Gewalt im Alltag und in den Schulen berichtet. In Hellersdorf fehlen vor allem Freizeitmöglichkeiten: Spielplätze werden bebaut, der nächstliegende Fußballplatz ist seit Jahren gesperrt.

Die Familien haben oft sehr wenig Geld zur Verfügung. Die Wohnungen sind meist zu klein, eigene Räume haben die wenigsten Kinder. Urlaub machen viele nur mit der Arche. Für ihre Zukunft wünschen sich die Jugendlichen vor allem gute Schulabschlüsse und Jobs. An Politikerinnen und Politiker haben sie ganz konkrete Wünsche. Sie sollten öfter nach Hellersdorf kommen, Steuergelder besser verteilen sowie in Brennpunkte und in Schulen gehen: „Sie sollen Kinderarmut bekämpfen, damit keiner ausgeschlossen ist.“

An der Veranstaltung nahmen fast nur Jungs teil. Es ist daher ein weiteres Forum mit Mädchen, die zur Arche gehen, geplant.

Die Ergebnisse des Austauschs finden Sie hier.

Familienforum am 26.02.2024 mit interkulturellen Väter- und Müttergruppen in Neukölln

Vor allem Väter, aber auch einige Mütter aus den bestehenden Männer- und Frauengruppen des Vereins Aufbruch Neukölln e.V. kamen zum gemeinsamen Familienforum. Der Verein arbeitet mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit oder ohne Zuwanderungsgeschichte in Berlin-Neukölln. Besonderes Augenmerk legt der Verein auf die Männerarbeit, damit „sich auch Männer und Väter einbringen und aktiv am Familienleben teilhaben. Nur so kann das klassische Rollenmodell aufgebrochen und nachhaltig neu geformt werden.“

Im Laufe des Abends entstanden rege Diskussionen vorrangig um die Sorgen und Nöte getrennter Väter bzw. Eltern sowie um die Themen Ehe, Scheidung und Umgangsrecht. Weitere Brennpunkte waren mangelnder Wohnraum und ungenügendes Einkommen vor allem in Trennungssituationen. Allgemein wurde der Wunsch nach mehrsprachig und interkulturell beratenden Fachkräften sowie unterstützenden, vorurteilsfreien Behörden geäußert. Die detaillierten Ergebnisse finden Sie hier.

Unser herzlicher Dank gilt den Teilnehmenden für das zahlreiche Erscheinen und dem Team des Aufbruch Neukölln für die Organisation des Forums.

Familienforum am 15.01.2024 mit den Karower African Mommies

Am 15. Januar 2024 fand unser Familienforum mit Müttern des Projekts „Karower African Mommies“ statt. Die meist alleinerziehenden Frauen berichteten u. a. von mangelnder Kinderbetreuung, schwierigen Job- und Wohnungssituationen sowie Alltagsrassismus. Einen Eindruck von der Veranstaltung geben die Fotoimpressionen und das Fotokoll. Mit welchen Herausforderungen die alleinerziehenden Frauen in ihrem Familienalltag zu kämpfen haben und welche Entlastungen sie sich von der Politik wünschen, können Sie in den ausführlichen Ergebnissen des Forums nachlesen.

Wir danken allen Teilnehmerinnen für den offenen Austausch und ihre Anregungen. Dem Stadtteilzentrum Karow danken wir für die Nutzung der Räumlichkeiten sowie den “Karower African Mommies” für die Unterstützung.